Fragen und Antworten

Fragen und Antworten

Eure Fragen und unsere Antworten

Auf der Website ist es immer sehr schwer auf den einzelnen einzugehen, weswegen wir versucht haben allgemeine Fragen zu beantwortet.

Wenn Ihr noch Fragen habt, könnt ihr diese jederzeit persönlich Vorort oder hier via Kontaktformular stellen.

Wir versuchen Eure Fragen so gut wir können zu beantworten.

Welche Führerscheinklassen kann ich bei Ihnen machen

Wie funktioniert das begleitete Fahren ab 17?

Alle Bundesländer haben das begleitete Fahren ab 17 eingeführt. Es handelt sich um einen Modellversuch, der bis zum 31.12.2010 befristet ist. Nach dem Absolvieren der regulären Ausbildung in der Fahrschule kann frühestens einen Monat vor dem 17.Geburtstag die Führerscheinprüfung gemacht werden. Mit Aushändigung der Prüfbescheinigung beginnt die zweijährige Probezeit.

Welche Kriterien muss die Begleitperson erfüllen?

Die Begleitperson muss mindestens 30 Jahre alt sein und namentlich in der Prüfbescheinigung eingetragen sein. Sie darf zum Zeitpunkt der Erteilung der Prüfbescheinigung nicht mehr als 1 Punkte im Verkehrszentralregister haben und muss seit mindestens 5 Jahren im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B sein. Die Begleitperson darf den Fahranfänger dann nicht begleiten, wenn sie mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut hat oder unter der Wirkung berauschender Mittel steht.

Bitte beachten: Das Modell begleitete Fahren gilt nur innerhalb von Deutschland.

Sondergenehmigungen?

Ganz ganz seltene Ausnahmegenehmigungen gibt es nur dann, wenn es wirklich gar keine Möglichkeit gibt, ohne das Fahrzeug und ohne Begleitperson zur Arbeit zu kommen. Eine solche Ausnahmegenehmigung ist jedoch sehr schwer zu bekommen, und es haben sich inzwischen einige Antragssteller daran die Zähne ausgebissen. Deshalb sollte man sich nicht auf diese Möglichkeit versteifen und sich lieber einen Roller oder ein anderes Zweirad zulegen, um bei einer Ablehnung des Antrags dennoch mobil sein zu können.

Natürlich würden wir gerne Hoffnung darauf machen, dass es leicht ist, eine Ausnahmegenehmigung (Sondergenehmigung) für den Führerschein mit 17 und dem dann auch Alleine Fahren zu bekommen. Doch der Gesetzgeber hat hier sehr sehr enge Maßstäbe angelegt, vielleicht mit die engsten überhaupt in der Gesetzgebung – und auch die entsprechende Rechtsprechung zeigt: Es gibt sie, diese Ausnahmefälle, aber sie sind wirklich nur die kleine Ausnahme, welche dann die Regel, nämlich das Begleitete Fahren beim Führerschein mit 17, bestätigt.

Wer keine Ausnahmegenehmigung erhält, sollte deshalb auf keinen Fall ohne Begleitperson mit dem Pkw unterwegs sein. Sonst ist auch die Prüfungsbescheinigung, und damit die Erlaubnis für das Begleitete Fahren, weg, und dann sieht man letztendlich ganz in die Röhre.

Wie läuft die praktische Prüfung ab?

Die praktische Prüfung

Der Verlauf der praktischen Prüfung ist ebenfalls klar strukturiert, birgt jedoch einige Unbekannte in sich. Als da wären die Strecke, das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer und nicht zuletzt Ihre eigene Aufregung.

Klare Struktur der praktischen Prüfung
  • Am vereinbarten Prüftreffpunkt kommt der Prüfer auf Sie und Ihren Fahrlehrer zu.
  • Zuerst finden die Begrüßung und die Feststellung Ihrer Personalien statt, also den Personalausweis oder Pass griffbereit halten
  • Dann erfolgt idR die Sicherheitskontrolle am Fahrzeug, mit dem Sie die Prüfung absolvieren
  • Danach erläutert der Prüfer, wie er sich den Ablauf vorstellt und wünscht Ihnen viel Erfolg

Die Prüfungsfahrt beinhaltet

    • Grundfahraufgaben (Einparken, Gefahrbremsung etc.)
    • eine Strecke innerhalb geschlossener Ortschaften
    • eine Strecke außerhalb geschlossener Ortschaften und/oder Autobahnabschnitte
    • eine Abschlussbesprechung
    • nach ca. 45 Minuten (z.B. bei der Klasse B) wissen Sie, ob Sie sich freuen können oder noch ein wenig üben müssen

Die Unbekannten in der praktischen Prüfung

Die Strecke

Der Prüfer wählt die Strecke nach den vorgegebenen Kriterien der Prüfungsrichtlinie und lässt dabei die Straßen- und Verkehrsverhältnisse in seine Wahl mit einfließen.

Während Ihrer Fahrausbildung haben Sie alles gelernt, was in den unterschiedlichsten Situationen wichtig ist. Wenn Sie also in unbekannte Gebiete fahren, ist das kein Grund zur Nervosität. Im Gegenteil, der Mensch verhält sich in unbekannten Situationen noch umsichtiger und aufmerksamer als in bekannter Umgebung und das kann für Sie nur von Vorteil sein.

Andere Verkehrsteilnehmer

Sie haben gelernt, vorausschauend zu fahren und genau das hilft Ihnen, in den meisten kritischen Situationen das Richtige zu tun. Wenn das dann nicht ganz so perfekt ausgeführt wird, wie ein Profi das täte, hat der Prüfer Verständnis dafür. Achten Sie, wie in der Fahrausbildung stets darauf, dass Sie ein eigenständiger Verkehrsteilnehmer sind. Wenn andere etwas vormachen, muss das nicht immer richtig sein. Greifen Sie einfach auf das zurück, was Ihnen Ihr Fahrlehrer beigebracht hat. Dichten Sie nichts hinzu und lassen Sie nichts aus, dann klappt es schon.

Ihre Aufregung

Die Aufregung vor einer Prüfung ist etwas ganz Normales. Sie sollte den Körper jedoch nicht in der Art beherrschen, dass kein klarer Gedanke mehr gefasst werden kann. Ihr Fahrlehrer wird Sie auf die Prüfungssituation vorbereiten. Die Prüfer sind im Umgang mit Ihrer Nervosität geschult und haben Verständnis für ein wenig weiche Knie.

Wie läuft die theoretische Prüfung ab?

Die Fahrschule bzw. der Fahrlehrer

überzeugt sich davon, dass Sie prüfungsreif sind mit einer sogenannten Vorprüfung
meldet Sie zur Theorieprüfung an (der Prüfort und die Zeit werden zuvor mit Ihnen abgestimmt)
händigt Ihnen die Ausbildungsbescheinigung aus

Nun müssen Sie aktiv werden!

    • Sie begeben sich möglichst mindestens 15 Minuten vor Beginn der Prüfung an den vereinbarten Ort
    • Sie weisen Sie sich dort aus (Personalausweis oder Reisepass)
    • Sie geben die Ausbildungsbescheinigung ab
    • Ihnen wird ein eigener Prüfplatz an einem der Computer zugewiesen und der Ablauf erläutert
    • Sie können vor Beginn der Prüfung noch Fragen stellen
    • Sie arbeiten die Fragen durch und beantworten sie (Tipp: der erste Gedanke ist zumeist der Richtige)
    • Wenn sie fertig sind, bekommen Sie innerhalb weniger Augenblicke das Ergebnis auf Ihrem Computer zu sehen und erhalten zusätzlich einen Ausdruck, den Sie mit nach Hause nehmen können
    • Sie haben die Möglichkeit, die Fragen, die sie eventuell falsch beantwortet haben, noch einmal anzusehen

Hinweis zur Theorieprüfung

Die Zeit, die Sie für die Bearbeitung der Fragen benötigen, steht Ihnen auch zur Verfügung. In der Regel sind die ersten Prüflinge nach ca. 10 bis 15 Minuten fertig. Das ist eine realistische Zeit, denn Sie kennen alle Fragen ja aus Ihrem Lernprogramm, sodass Sie vor Überraschungen sicher sein können. Voraussetzung ist, dass Sie mit dem Material gelernt haben, das Sie in Ihrer Fahrschule erhalten haben.
Audiounterstützte Theorieprüfung

Die Fragen in der Theorieprüfung können mittlerweile auch via Kopfhörer angehört werden. Diese Möglichkeit steht allen offen, die nachweisen können, dass sie eine Lese-/Rechtsschreibschwäche haben. Der Antrag auf eine Audioprüfung wird beim Landesbetrieb Verkehr gestellt. Das geschieht idR mit dem Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis, den die Fahrschule beim Landesbetrieb Verkehr einreicht. Eine nachträgliche Beantragung ist ebenfalls jederzeit möglich.

Was führt zum Durchfallen bei der praktischen Prüfung?

Die zehn „Todsünden“ oder was bei der praktischen Prüfung lieber nicht passieren sollte

Trotz sonst guter Leistungen ist die Prüfung als nicht bestanden zu bewerten und soll beendet werden, wenn ein erhebliches Fehlverhalten festgestellt worden ist. Dabei handelt es sich um:

    • Gefährdung oder Schädigung
    • Grobe Missachtung der Vorfahrt- und Vorrangregelung
    • Nichtbeachten von „Rot“ bei Lichtzeichenanlagen oder entsprechenden Zeichen eines Polizeibeamten
    • Nichtbeachten der VorschriftseichenZ 206 STOP-Schild
    • Verkehrsverbote (Z 250 bis Z 266) ohne Zusatzschild, wie z.B. „Anlieger frei“
    • Z 267 Verbot der Einfahrt

Nichtbeachten anderer Vorschriftszeichen mit Folge einer möglichen Gefährdung
Verstoß gegen das Überholverbot
Vorbeifahren an Schul- und Linienbussen, die mit Warnblinklicht an Haltestellen halten, mit einer Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h
Endgültiges Einordnen zum Linksabbiegen auf Fahrstreifen des Gegenverkehrs
Fahrstreifenwechsel ohne Verkehrsbeobachtung
Fehlende Reaktion bei Kindern, Hilfsbedürftigen und älteren Menschen

Gibt es Lehrmaterial und Theorieprüfung für den Führerschein in Fremdsprachen?

Nach den Vorgaben der Fahrerlaubnis-Verordnung, Anlage 7, 1.3 kann die Theorieprüfung in deutscher Sprache oder in folgenden Fremsprachen abgelegt werden:

Englisch
Französisch
Griechisch
Italienisch
Polnisch
Portugiesisch
Rumänisch
Russisch
Serbokroatisch
Spanisch
Türkisch
Hocharabisch

Tipps zum ersten Auto:

Was für ein Auto möchte ich kaufen?

Wer sich auf den Weg begibt, ein Auto zu kaufen, der muss sich als erstes die Frage stellen: Was für ein Fahrzeug möchte ich eigentlich haben? Einen Kleinstwagen oder eine Limousine, einen Viertürer oder einen Fünftürer, einen Wagen mit Automatik oder einen mit Schaltung? Dies ist die grundlegendste aller Entscheidung in Bezug auf den Kauf eines Autos, und sie sollte deshalb auch möglichst gründlich durchdacht werden.

Die Frage ist erstens: Wie viele Menschen fahren regelmäßig mit dem Fahrzeug mit? Ist eine ganze Familie zu transportieren, nebst Einkäufen, so sollte vielleicht die Wahl auf einen Kombi fallen, damit es keiner zu unbequem hat, wenn das Fahrzeug voll ist. Ist man meist alleine unterwegs und hat nicht viel zu transportieren, muss kein Augenmerk auf das hintere Fahrzeug gerichtet werden, hier ist dann allein der Komfort für den Fahrer und maximal den Beifahrer wichtig. Auch ist von Bedeutung: Wird das Fahrzeug fast nur im Stadtverkehr genutzt oder werden regelmäßig lange Strecken gefahren. Wer nur in der Stadt unterwegs ist, hat einen anderen Fahrzeug- und auch Fahrbedarf als jemand, der ständig mit seinem Auto auf längeren Strecken unterwegs ist. Auch sollte immer vor dem Kauf eines Fahrzeugs bedacht werden: Wie groß sollte der Kofferraum sein? Brauche ich meinen Kofferraum im Prinzip nie, oder transportiere ich häufig Gegenstände und Einkäufe?

Natürlich gibt es hier auch noch so Feinheiten wie Motorleistung und die Beschleunigung. Diese sind aber oft die am wenig wichtigsten Punkte bei einem Fahrzeugkauf. Es sei denn, man ist ein totaler Autonarr, aber dann weiß man meist sowieso schon, was für ein Fahrzeug man kaufen möchte.

Am sinnvollsten ist es dabei, sich einfach eine Liste zusammen zu stellen: Was muss mein Fahrzeug auf jeden Fall haben an Größe, an Beschaffenheit, an Ausstattung? Und dabei auch beachten und aufführen: Was brauche ich nicht an meinem neuen Fahrzeug. Dann kann man schon viel gezielter auf die Suche nach einem geeigneten Fahrzeugtyp gehen und dann auch die einzelnen Fahrzeugmodelle der verschiedenen Hersteller vergleichen.

Gerade für Fahranfänger ist es oft nicht einfach, genau das Auto zu finden, das passt. Manche hätten gerne ein sehr schnelles Gefährt, das jedoch nicht konform geht mit ihren taufrischen Fahrkenntnissen. Andere hätten gerne ein großes Fahrzeug, jedoch weder das Geld für den Kauf noch für die Versicherung und die Steuer. Es ist also die Frage: Wo setze ich als Fahranfänger und bei meinem ersten Auto die Prioritäten?

Ich muss also die Fakten zusammen tragen, die mit zu dem beitragen, was dann letztlich unter dem Strich als gekauftes Fahrzeug herauskommt. Diese sind:

    • Wie viel Geld habe ich für den Kauf zur Verfügung?
    • Wie viel Geld kann ich jährlich für die Kfz-Steuern aufbringen?
    • Wie viel Geld kann ich jährlich für die Kfz-Versicherung aufbringen?
    • Wie viel Geld habe ich zur Verfügung für den Unterhalt des Fahrzeugs neben den Steuern und der Kfz-Versicherung? Die Kosten für Sprit und auch Reparaturen müssen immer noch mit einberechnet werden in den Faktor Kosten, gerade Fahranfänger vergessen dies oft, was sich hinterher dann in aufgebauten Schulden bemerkbar macht, leider.

Will ich eine Teilkasko oder eine Vollkasko-Versicherung abschließen?
Hierbei sollte immer bedacht werden:

Ich bin Fahranfänger. Sprich, die Gefahr von selbst herbeigeführten Schäden am eigenen Fahrzeug ist groß. Doch gerade hier übernimmt die Teilkasko in den meisten Fällen gar keine Schäden und der Fahranfänger bleibt auf den ganzen Kosten sitzen und hat dann am Schluss möglicherweise gar kein Fahrzeug mehr, weil die Kiste Totalschaden hat, aber die Versicherung den Schaden nicht übernimmt und man selbst kein Geld für ein neues Fahrzeug hat.

Wenn ich diese Punkte mit einbeziehe in die Frage, welches Fahrzeug ich mir kaufen möchte, bin ich immer auf der sicheren Seite. Dann lieber als erstes Auto ein kleines Fahrzeug vom Gebrauchtwagenhändler, dafür aber genug Geld, um dieses auch unterhalten zu können. Wichtig ist immer, als Fahranfänger auf seine eigenen Möglichkeiten zu achten, in finanzieller Hinsicht und auch in Hinsicht des Fahrkönnens. Wenn genau Fahrerfahrung vorhanden ist mit der Zeit und auch das nötige Kleingeld dann vorhanden ist, kann getrost auf ein größeres und schnelleres Gefährt umgestiegen werden.

Wieviel Geld habe ich zur Verfügung?

Was das erste Auto kosten sollte

Der Weg zu einem neuen Fahrzeug, sei es nun ein Gebrauchtwagen oder ein Neuwagen, wir immer auch davon bestimmt, wie viel Geld ich für den Kauf zur Verfügung habe. Habe ich gespart dafür und möchte das Auto komplett aus eigenen Mitteln bezahlen? Oder möchte ich teilweise oder ganz dafür einen Kredit aufnehmen? Und selbst, wenn ich einen Kredit für die Komplettzahlung dafür aufnehmen möchte, so kann ich diesen nicht in unbegrenzter Höhe abschließen – schließlich sind die finanziellen Möglichkeiten irgendwann auch bei der Höhe der Kreditraten erschöpft.

Möglichkeit eins: Ich bezahle das Fahrzeug, das ich kaufen möchte, auf einmal mit dem Ersparten, das ich habe.
Möglichkeit zwei: Ich bezahle das Fahrzeug, das ich kaufen möchten, zum Teil von Erspartem, zum Teil mittels eines extra dafür aufgenommen Kredites.
Möglichkeit drei: Ich bezahle das zu kaufende Fahrzeug komplett mittels eines Kredites, den ich extra für den Fahrzeugkauf aufnehme.
Möglichkeit vier: Ich bezahle den Neuwagen oder auch Gebrauchtwagen mittels Ratenzahlung. Diese muss aber ausdrücklich mit dem Verkäufer, Händler, Gebrauchtwagenhändler oder Privatperson, in einem Kaufvertrag vereinbart werden.

Bei der Aufnahme eines Kredites oder bei der Bezahlung des Fahrzeugs via Ratenvereinbarung mit dem Verkäufer sollte jedoch auf jeden Fall bedacht werden, dass die monatlichen Ratenzahlungen das finanzielle Budget nicht übersteigen und auch möglich ist, wenn man kurzfristige Einkommenseinbußen oder womöglich Sonderausgaben, die zuvor nicht eingeplant werden konnten. Sonst ist man sein gekauftes Fahrzeug aufgrund der nicht mehr möglichen Zahlungen der Kreditraten oder der Raten an den Verkäufer sonst vielleicht schneller los als man denkt – und als einem lieb ist.

Vor allem bei Fahranfängern, die dabei sind, ihr erstes Fahrzeug zu kaufen, besteht oft das Problem, dass sie sich bei der Aufnahme eines Kredites finanziell überschätzen. Da werden die Unterhaltskosten für das Fahrzeug nicht einberechnet, sondern nur der Kaufpreis, und dementsprechend zu hohe Ratenzahlungen gewählt. Doch ein Auto fährt nicht ohne Benzin, es muss immer wieder mal in die Werkstatt, der TÜV will den Wagen sehen, und sowohl die Kfz-Versicherung wie auch die Steuer müssen für das Gefährt bezahlt werden. Deshalb sollte vor der Aufnahme eines Kredites für den Kauf des ersten eigenen Fahrzeugs auch nur so viel Geld aufgenommen werden, wie wirklich rückzahlbar ist. Da heißt es: besser das erste Auto eine ganze Ecke kleiner, dafür aber bezahlbar, sowohl im Bezug auf den Kredit als auch im Bezug auf die laufenden Kosten für das erste eigene Gefährt.

Gebrauchtwagen kaufen

Tipps zum Kauf eines Gebrauchtwagens
Wer sich gründlich Gedanken gemacht hat über seine finanziellen Möglichkeiten, siehe hierzu auch Punkt 2. „Wie viel Geld habe ich zur Verfügung?“, der hat meist auch gleich eine Entscheidung getroffen, ob es denn ein Gebrauchtwagen oder ein Neuwagen werden soll. Trifft die Wahl dann auf einen Gebrauchtwagen, gibt es mehrere Punkte zu bedenken:

    • Wo möchte ich das Fahrzeug kaufen?
    • Über einen Gebrauchtwagenhändler vor Ort, der zugleich meist auch eine Garantie für das Fahrzeug bietet?
    • Über eine Kleinanzeige in einer Zeitung oder einem Kleinanzeigenmagazin?
    • Über eine Annonce im Internet?
    • Oder möglicherweise sogar über eine Internetauktion?

Wähle ich die Annonce, egal ob in einer Zeitschrift, Zeitung oder ähnlichem, habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder Verkaufsanzeigen lesen – oder selbst eine Annonce, das heißt, ein Kaufgesuch aufgeben.

Wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, muss ich hierbei auch die Besonderheiten beachten, die sich ergeben, wenn ich ein gebrauchtes Fahrzeug von einer Privatperson kaufe. Damit Sie wissen, was Sie dabei alles beachten sollten und zugleich eine Grundlage für einen schriftlichen Vertrag haben, haben wir Ihnen auf unserer Seite einen Musterkaufvertrag für Gebrauchtfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Diesen können Sie hier kostenlos herunterladen.

Für Fahranfänger ist es sicher am sinnvollsten, sich als erstes Fahrzeug einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Da sind Kratzer und Beulen nicht so schlimm wie es bei einem Neuwagen der Fall wäre. Gebrauchtwagen sind dazu noch eine ganze Ecke günstiger, das Geld dafür lässt sich häufig schon während der Zeit des Machens des Führerscheins zusammen sparen. Denn es muss ja nicht als erstes eigenes Fahrzeug die dickste Karre in der ganzen Stadt sein. Mit einem kleineren Fahrzeug bekommt man viel eher ein erstes sicheres Fahrgefühl und lernt, mit seinen Möglichkeiten umzugehen. Sobald sich die Sicherheit beim Fahren eingestellt hat, kann auch auf ein größeres und schnelleres Fahrzeug umgestiegen werden. Auch hier gibt es immer wieder günstige Angebote, man muss nur die Augen offen halten, und sich bei Gebrauchtwagenhändlern oder im Internet nach guten Angeboten umzusehen.

Aber immer daran denken: Als Fahranfänger steht man eher unter der Gefahr, von jemandem übers Ohr gehauen zu werden. Fahrzeughalter, die schon länger Auto fahren, wissen oftmals eher, auf was sie achten müssen. Deshalb bei einem Gebrauchtwagenkauf immer jemanden mitnehmen, der sich in dieser Materie auskennt und vor allem auch die Kniffs und Tricks der Verkäufer kennt, und diese dann abblocken kann.

Neuwagen kaufen

Gebrauchtwagen für Fahranfänger
Tipps zum Kauf eines Gebrauchtwagens

Wer sich gründlich Gedanken gemacht hat über seine finanziellen Möglichkeiten, siehe hierzu auch Punkt 2. „Wie viel Geld habe ich zur Verfügung?“, der hat meist auch gleich eine Entscheidung getroffen, ob es denn ein Gebrauchtwagen oder ein Neuwagen werden soll. Trifft die Wahl dann auf einen Gebrauchtwagen, gibt es mehrere Punkte zu bedenken:
Wo möchte ich das Fahrzeug kaufen?

    • Über einen Gebrauchtwagenhändler vor Ort, der zugleich meist auch eine Garantie für das Fahrzeug bietet?
    • Über eine Kleinanzeige in einer Zeitung oder einem Kleinanzeigenmagazin?
    • Über eine Annonce im Internet?
    • Oder möglicherweise sogar über eine Internetauktion?

Wähle ich die Annonce, egal ob in einer Zeitschrift, Zeitung oder ähnlichem, habe ich zwei Möglichkeiten: Entweder Verkaufsanzeigen lesen – oder selbst eine Annonce, das heißt, ein Kaufgesuch aufgeben.

Wenn ich einen Gebrauchtwagen kaufen möchte, muss ich hierbei auch die Besonderheiten beachten, die sich ergeben, wenn ich ein gebrauchtes Fahrzeug von einer Privatperson kaufe. Damit Sie wissen, was Sie dabei alles beachten sollten und zugleich eine Grundlage für einen schriftlichen Vertrag haben, haben wir Ihnen auf unserer Seite einen Musterkaufvertrag für Gebrauchtfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Diesen können Sie hier kostenlos herunterladen.

Für Fahranfänger ist es sicher am sinnvollsten, sich als erstes Fahrzeug einen Gebrauchtwagen zu kaufen. Da sind Kratzer und Beulen nicht so schlimm wie es bei einem Neuwagen der Fall wäre. Gebrauchtwagen sind dazu noch eine ganze Ecke günstiger, das Geld dafür lässt sich häufig schon während der Zeit des Machens des Führerscheins zusammen sparen. Denn es muss ja nicht als erstes eigenes Fahrzeug die dickste Karre in der ganzen Stadt sein. Mit einem kleineren Fahrzeug bekommt man viel eher ein erstes sicheres Fahrgefühl und lernt, mit seinen Möglichkeiten umzugehen. Sobald sich die Sicherheit beim Fahren eingestellt hat, kann auch auf ein größeres und schnelleres Fahrzeug umgestiegen werden. Auch hier gibt es immer wieder günstige Angebote, man muss nur die Augen offen halten, und sich bei Gebrauchtwagenhändlern oder im Internet nach guten Angeboten umzusehen.

Aber immer daran denken: Als Fahranfänger steht man eher unter der Gefahr, von jemandem übers Ohr gehauen zu werden. Fahrzeughalter, die schon länger Auto fahren, wissen oftmals eher, auf was sie achten müssen. Deshalb bei einem Gebrauchtwagenkauf immer jemanden mitnehmen, der sich in dieser Materie auskennt und vor allem auch die Kniffs und Tricks der Verkäufer kennt, und diese dann abblocken kann.

Autofinanzierung

Fahranfänger sollten achtsam sein

Manchmal benötigt man dringend ein neues Fahrzeug, egal ob nun Gebrauchtwagen oder Neuwagen, aber das nötige „Kleingeld“ ist einfach nicht vorhanden dafür. Dann macht es Sinn, sich über einen Kredit Gedanken zu machen – entweder für die komplette Summe, oder falls bereits Rücklagen dafür vorhanden sind, für einen Teilbetrag.

Für die Kreditaufnahme gibt es dann mehrere Möglichkeiten. Entweder spricht man direkt mit dem Händler, bei dem man seinen Gebrauchtwagen oder Neuwagen erwerben möchte, über einen möglichen Kredit. Viele Autohändler sind mit einer Autobank verbunden, die zum Teil recht günstige Kredite für den Kauf eines Fahrzeugs anbieten. Hierbei sollte jedoch immer bedacht werden, dass das gekaufte Auto hierbei meist als Sicherheit betrachtet wird und der Kfz-Brief dann so lange in der Hand der Autobank bleibt, bis der Kredit völlig abgezahlt ist. Sollte es dann zu nicht vorhersehbaren Zahlungsschwierigkeiten kommen, hat man nicht nur Mahnkosten zu tragen, sondern ist möglicherweise, bei anhaltendem Zahlungsverzug, wegen Jobverlust oder Krankheit zum Beispiel, dann auch noch sein Fahrzeug los.

Guter Kreditvergleich

Eine andere gute Möglichkeit ist hier die eines Kreditvergleichs. Hierbei ist es möglich, einen Vergleich mehrerer angebotener Kredite unterschiedlicher Kreditinstitute, ohne den Bezug zu etwas Bestimmtem, wie dem zu kaufenden Fahrzeug, herstellen zu müssen. Das heißt, bei einem nicht vorhersehbaren Zahlungsverzug kann das kreditgebende Geldinstitut nicht automatisch das Fahrzeug einziehen, da das Fahrzeug trotz Kreditaufnahme Eigentum des Fahrzeughalters ist. Einen guten Kreditvergleich finden Sie hier.

Auto-Kredit für Fahranfänger

Wer als Fahranfänger jedoch einen Kredit aufnehmen möchte, muss sich bereits im Vorfeld sehr viele Gedanken über seine finanziellen Möglichkeiten machen. Wie viel kann ich monatlich zurück zahlen? Wie teuer ist das Fahrzeug im Unterhalt? Was kosten Steuern und Kfz-Versicherung? Wie hoch ist der Spritverbrauch? Und hier sollte von den Kosten lieber zu hoch als zu niedrig geplant werden, um nicht im Laufe der Zeit in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten und dadurch Probleme mit der Rückzahlung zu bekommen. Denn dann wird ein Kredit wirklich richtig teuer, aufgrund der Mahnkosten und der dadurch noch höheren Zinsen als ursprünglich im Kreditvertrag festgelegt. Dann lieber ein kleines Fahrzeug kaufen, einen nicht so hohen Kredit aufnehmen und dafür viel Spaß mit dem Auto und auch immer genug Geld für die Rückzahlung und den Unterhalt des ersten eigenen Fahrzeugs zu haben.

Finanzierung durch Ratenzahlung

Eine Lösung für Fahranfänger?

Wer nicht das Bargeld für ein Fahrzeug auf einmal hat, aber auch keinen Kredit aufnehmen möchte für den Kauf eines Fahrzeugs, der kann mit dem Autohändler auch eine Ratenzahlung vereinbaren. Nicht jeder Händler lässt sich darauf ein, doch es gibt vermehrt Kfz-Händler, die hierfür offen sind. Dabei ist jedoch zu beachten, wie hoch der effektive Jahreszins ist. Gibt der Händler zum Beispiel nur einen Zins an, ohne den Vermerk effektiver oder eff. Jahreszins (oder Jahreszinssatz), dann ist dem Käufer angeraten, die Finger von diesem Ratenzahlungsgeschäft zu lassen. In einem nominalen Zins sind nur die reinen Zinsen für einen Kredit angegeben, jedoch nicht die Kosten für den Kredit, auch nicht die Abschlussgebühren und ebenfalls nicht die Zinseszinsen, die anfallen, so lange die Ratenzahlung läuft. Sollte sich der Händler dann reden heraus damit, dass es sich hierbei um Ratenzahlungen für ein Auto handelt, nicht aber um einen Ratenkredit von seiner Seite aus oder von Seiten der Autobank, mit der er möglicherweise zusammen arbeitet, sollte man gleich hellhörig werden.

Eine Ratenzahlung beim Kauf eines Fahrzeugs ist außerdem nur dann zu empfehlen, wenn die Zinsen dafür, also der effektive Jahreszins, niedriger sind als das sonst auf dem Kreditmarkt zu dieser Zeit vorherrschende Zinsniveau. Sonst zahlt man möglicherweise drauf und das Fahrzeug verteuert sich damit. Deshalb sollte auch ein Vergleich mit anderen Kreditangeboten vorgenommen werden, bevor man sich auf eine Ratenzahlung mit einem Autohändler einlässt. Sollte diese aber günstiger sein, und man hat nicht das nötige Bargeld zur Verfügung, ist die Autofinanzierung durch Ratenzahlung direkt beim Autohändler ein guter Weg, um an sein gewünschtes Fahrzeug zu kommen.

Doch gerade als Fahranfänger sollte man hier vorsichtig sein. Manchmal ist es besser, sich entweder das Geld für das erste Auto lieber ganz zusammen zu sparen, bevor man sich das eigene Gefährt kauft, als sich auf eine – möglicherweise recht teure – Ratenzahlung bei einem Autohändler einzulassen. Sollte man jedoch nicht so lange warten wollen, bis die finanziellen Mittel für den ersten eigenen Wagen ganz gespart ist, sollte man sich auch nicht scheuen, einen Vergleich verschiedener Ratenangebote bei mehreren Autohändlern vorzunehmen. Hier lohnt es sich manchmal, genau hin zu schauen und nicht das erstbeste Angebot wahr zu nehmen. Und eines muss einem als Fahranfänger immer klar sein: Es ist sehr wichtig, die Augen offen zu halten, sich nicht bequatschen zu lassen von dem Autohändler und nicht auf Teufel kommt raus den Vertrag unterschreiben, ohne ihn richtig zu lesen, weil man endlich sein so heiß begehrtes Gefährt haben möchte.

Checks beim Gebrauchtwagenkauf

Was man unbedingt prüfen sollte

Es gibt Menschen, die schauen sich einen Wagen nur einmal kurz an, und entscheiden sich dann direkt für einen Kauf. Dies kann man machen, jedoch ist davon unbedingt abzuraten. Wer ein gebrauchtes Fahrzeug kaufen möchte, der kommt nicht um einen Check des Fahrzeugs drum herum. Und dieser beinhaltet unter anderem, im wahrsten Sinne des Wortes auf den Boden zu gehen.

Ein wichtiger Check des Fahrzeugs ist die Sicht von unten. Hier finden sich oft kleinere, und manchmal sogar recht große Roststellen, die auf der einen Seite den Wert eines Fahrzeugs zum Teil sogar erheblich mindern können, auf der anderen Seite gefährdet zu großer Rostbefall die Sicherheit. Und dies bedeutet mit Garantie: Das Fahrzeug wird beim nächsten Besuch beim TÜV nicht die ersehnte Plakette, sondern eine nicht unerhebliche Mängelliste erhalten.

Gecheckt werden sollten des Weiteren unbedingt die Bremsen, sowie sämtliche anderen funktionswichtigen Teile des Fahrzeugs. Auch sollte überprüft werden, ob die Scheibenwischer richtig funktionieren sowie der Wassertank dafür und auch der Öltank keine Löcher haben. Außerdem sollte der Tachostand genauestens überprüft werden, ob es dort Manipulationen gab.

Kurz gesagt: Wer ein Fahrzeug vor dem (Gebrauchtwagen-) Kauf richtig durchcheckt, der wird hinter nicht böse erwachen müssen, wenn plötzlich Mängel auftreten, auf die man nicht gefasst war.

Wichtig ist immer auch eines: Ein schriftlicher Kaufvertrag. In diesen Kaufvertrag sollten auch immer die Mängel eingebracht werden, die das Fahrzeug vor dem Verkauf bzw. zu dessen Zeitpunkt hatte. Sollten Mängel arglistig verschwiegen werden vom Verkäufer, kann man, wenn die Mängel gravierend sind, zwar auf eine Rücknahme drängen. Dies bringt jedoch nicht all zu viel, wenn der Verkäufer das Geld für das Fahrzeug bereits nicht mehr hat und man dann mit gar nichts da steht. Deshalb ist der gründliche Check des Fahrzeugs fast das A und O eines Gebrauchtwagenkaufs. Wenn man ganz sicher gehen möchte und das Fahrzeug noch den entsprechenden Wert hat, kann man diesen Fahrzeugcheck auch in einer Werkstatt vornehmen lassen, dadurch hat man dann eine mögliche Mängelliste gleich schwarz und weiß auf der Hand.

Übrigens: Sollte sich der Verkäufer des Fahrzeugs bei einem gewünschten Check querstellen, dann ist man als potentieller Käufer mit einem gut beraten – Finger weg von diesem Wagen und dem Kauf. Wenn ein Vorbesitzer oder Gebrauchtwagenhändler sich gegen einen gründlichen Check wehrt, dann hat dieser Mensch mit Sicherheit etwas zu verbergen. Da hilft nur eines: Abstand nehmen von dem Kauf und sich nach einem anderen, seriöseren Angebot und Verkäufer umsehen!

Beim Kauf eines gebrauchten Wagens und dem Check des selbigen ist es für Sie als Fahranfänger immer das Beste, jemanden mit zu nehmen, der sich mit Autos besser auskennt als Sie selbst .Schnell ist etwas in der ersten Freude über das begehrte Objekt übersehen und man kauft vor lauter Überschwang der Gefühle möglicherweise die berühmte Katze im Sack. Denn leider muss man eines sagen: Gerade Fahranfänger werden oft zu Opfern von Betrügern, die ihre Schrottkisten an die ahnungslosen Führerscheinneulinge verscheuern. Dies kostet Sie nur Geld, aber macht Ihnen alles andere als Freude. Deshalb ist es sehr wichtig, die Augen immer offen zu halten, nicht den erstbesten Wagen zu kaufen und immer ganz ganz ganz genau hinzusehen. Besser zwei Mal zu viel als ein Mal zu wenig, das sollte Ihre Devise sein!

Autokauf über eine Kleinanzeige

Richtiger Weg zum Autokauf?

Papier ist geduldig, so lautet ein altes Sprichwort. Und dies trifft auch auf Annoncen jeglicher Art zu, auch und gerade auf Verkaufsanzeigen für gebrauchte Fahrzeuge. Hier wird, wie bei Kontaktanzeigen, oft geschrieben, was die Phantasie so hergibt, eine Sonderausstattung hinzu gefügt, die gar keine Sonder- sondern eigentlich die Serienausstattung des Modells ist. Auch beim Kilometerstand und dem Zustand wird gerne, wie eben bei den Kontaktanzeigen auch, sehr gerne flunkert. Dass ein Fahrzeug ein Unfallwagen ist, wird gleich gar nicht erwähnt, und Wagen als scheckbuchgepflegte Autos angepriesen, die sicher alles andere sind, dies jedoch mit Sicherheit nicht.

Natürlich sind nicht alle Details in Verkaufsanzeigen für Fahrzeuge gelogen oder beschönigt. Und auch nicht jeder Verkäufer eines Gebrauchtwagens ist unseriös. Dennoch gilt es immer auch, bei Kleinanzeigen, egal ob in gedruckter Form oder über das Internet, besondere Vorsicht walten zu lassen. Dies gilt ganz besonders für Fahranfänger, die im Bereich des Autokaufs noch keinerlei Erfahrung mitbringen. Leider werden sie hier immer wieder Opfer von Betrügereien, da vor lauter Freude über das zu kaufende erste eigene Auto sämtliche anderen wichtigen Details vergessen werden.

Wenn man sich für ein bestimmtes Fahrzeug interessiert, sollte die Anzeige unbedingt aufgehoben werden, damit man hinterher eine Handhabe dafür hat, was der Verkäufer in Bezug auf die Fahrzeugeigenschaften angegeben hat. Gerne wird hier auch bei der Motorleistung, vor allem aber auch beim Verbrauch etwas dazu, bzw. bei letzterem etwas hinweg getan, um das Fahrzeug interessanter zu machen.

Wenn man an einer Anzeige Gefallen gefunden hat, sollte man den Verkäufer kontaktieren und ihn schon am Telefon nach den wichtigen Punkten fragen, selbst wenn sie bereits in der Annonce stehen. Lieber zwei Mal zu viel gefragt als ein Mal zu wenig sollte hier unbedingt die Devise für Sie als potentiellen Gebrauchtwagenkäufer sein. Und dies gilt doppelt und dreifach für Fahranfänger, die noch keine Vorkenntnisse mitbringen beim Kauf eines Pkw. Dann sollte ein Treffen vereinbart werden, bei dem das Fahrzeug besichtigt werden kann. Zwei Punkte sind hier jedoch sehr wichtig: Kein Treffen an einem verkehrsberuhigten Ort, das heißt, ohne Publikumsverkehr. Und: Kein Bargeld mitnehmen zu diesem ersten Kontakt- und Verkaufsgespräch. Sollte es zu einem Kauf kommen, ist es sowieso wichtig und unerlässlich, einen schriftlichen Kaufvertrag zu machen. Ein Verkäufer, der es dann erstaunlicherweise sehr eilig hat, der nur das Geld will, aber keinen Vertrag machen möchte, hat sicher nichts Gutes im Sinn. Hier sollte auf keinen Fall ein Auto gekauft werden. Nach der schriftlichen Vertragsniederlegung (und vor dem Vertragsabschluss unbedingt das Fahrzeug gründlich checken, entweder selbst oder von einer damit beauftragten Werkstatt) kann dann auch die Übergabe des Geldes erfolgen, jedoch auch dies nur an einem sicheren Ort.

Autokauf über das Internet

Gebraucht- und Neuwagen im Web

Das World Wide Web ist eine Art großer Marktplatz für so vieles, was man benötigt, oder auch nicht. Ein Teil dieses Marktplatzes wird auch für den Kauf und Verkauf von gebrauchten und neuen Fahrzeugen verwendet. Gerade wenn man ein ganz bestimmtes Fahrzeugmodell ins Auge gefasst hat, kann das Internet mit seiner breiten Streuung einen potentiellen Käufer, also Sie, zu genau dem Fahrzeug führen, das man sich wünscht. Denn schließlich haben Sie Ihren Führerschein nicht gemacht, um immer nur die Fahrzeuge von anderen, sondern auch endlich Ihr eigenes Auto führen und vor allem fahren zu können.

Auf der anderen Seite kann ein Fahrzeugkauf über das Internet jedoch auch zu dem Verlust von Geld führen, denn: Gerade das Internet ist ein Ort, in dem viele Betrüger inzwischen lauern – leider. Deshalb ist es immer wichtig, bei Annoncen, die im Internet aufgegeben werden, genau aufzupassen. Eine Emailadresse ist schnell bei einem der zahlreichen Anbieter kreiert, ohne Angabe jeglicher persönlicher Daten. Ja, natürlich wird die IP-Adresse, also die Online-Hausnummer des Nutzers beim jeweiligen Provider gespeichert, dies könnte jetzt als Einwand kommen. Nur nutzt dies nicht viel, wenn die ganzen Geschäfte über ein Internetcafé gemacht werden, weshalb der reine Kontakt für den Kauf eines Fahrzeugs auf keinen Fall nur per Email ablaufen sollte.

Wichtig ist, eine Kontaktaufnahme per Telefon zu „fordern“, natürlich mit höflichen Worten. Sollte der inserierende Verkäufer dies nicht wollen, können Sie fast mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass die ganze Sache – mindestens – einen Haken hat. Und hier heißt es, die Finger weg zu lassen, für jeden potentiellen Käufer und ganz besonders für Fahranfänger, die immer viel zu leicht zu Opfern von Betrügern werden, die es leider auch im Bereich des privaten Gebrauchtwagenkaufs und Gebrauchtwagenverkaufs gibt.

Wichtig ist auch, die Annoncen gut zu lesen. Welche Details sind enthalten, welche möglicherweise gar nicht erwähnt? Eine gute Annonce sollte immer das genaue Fahrzeugmodell, das Baujahr, die Erstzulassung, den Kilometerstand und die Sonderausstattung – falls vorhanden – enthalten. Außerdem sollte erwähnt werden, falls das Fahrzeug ein Unfallwagen ist, Teile des Fahrzeugs ausgetauscht wurden und der Hinweis, dass der Originallack teilweise oder ganz nicht mehr besteht, wenn dies der Fall sein sollte.

Wer übrigens lieber selbst eine Annonce aufgeben machen, sollte sich nicht scheuen, dies zu tun. Die Kleinanzeige sollte dann als Gesuch geschaltet werden und all die Punkte enthalten, die Ihnen bei einem Fahrzeug wichtig und eine Voraussetzung für den Kauf sind. Wichtig ist hier: Wenn die Angabe einer Telefonnummer erfolgt, dann möglichst nur die eines Zweithandys, damit Sie nicht noch monatelang nach dem Kauf durch Anrufe von potentiellen Verkäufern gestört werden. Denn gerade im Internet bleiben Annoncen zum Teil sehr lange stehen und auch dort angegebene Telefonnummern werden dann auch gerne gewählt, da nicht jeder auf das Datum der Veröffentlichung des Kaufgesuchs sieht.

Autokauf über ein Auktionsportal

Was ebay & Co bringen…

Eine Besonderheit beim Autokauf, die sich in den letzten Jahren sehr hervorgetan hat, ist das Ersteigern von Fahrzeugen über das Internet. Vor allem das Auktionsportal Ebay hat sich hier eine große Bieterschar erarbeiten können in den vergangenen Jahren.

Doch gerade für Autokäufer ist es auch immer wichtig, genau hin zu sehen bei Autoauktionen. Hier steht man öfter in der Gefahr, durch bunte Bilder von den eigentlichen Eigenschaften des Fahrzeugs abgelenkt zu werden, dies gilt im Besonderen für Fahranfänger, die meist nur das Fahrzeug vom äußeren Erscheinungsbild sehen, aber sonst, mangels Unkenntnis, keinen Blick für die anderen, meist noch weitaus wichtigeren Details haben. Diese aber sind es, die von Bedeutung sind, Bilder kann man, gerade für das Internet, sehr gut retuschieren. Deshalb ist es wichtig, auf die Artikelmerkmale zu schauen, und nicht auf zuerst auf das Bild, um dann von diesem beeindruckt zu sein und über wichtige Merkmale entweder hinweg zu lesen oder ihr mögliches Fehlen nicht zu bemerken.

Wichtig sind folgende Angaben:

  • Marke des Fahrzeugs
  • Modell
  • Typ
  • Anzahl der Türen
  • Farbe
  • Art der Lackierung, zum Beispiel Metallic
  • Datum der Erstzulassung
  • Letzte HU und wie lange noch gültig
  • Emissionsklasse
  • Komfortausstattung
  • Zusätzliche, nachträgliche Ausstattung
  • Hi-Fi-Anlage
  • Navigation
  • Nicht reparierte Beschädigung
  • Erhebliche Beschädigung
  • Unfallwagen
  • Scheckbuchgepflegt
  • Vielfahrer
  • Garagenfahrzeug
  • Leistung
  • Getriebe
  • Bisheriger Kilometerstand
  • Welcher Kraftstoff
  • Partikelfilter vorhanden
  • Letzte AU und wie lange noch gültig
  • Sicherheitsausstattung
  • Außenausstattung

Nun kann man natürlich viel Positives, aber eben auch viel Negatives über den Kauf eines Fahrzeugs über das Internet sagen. Auf der einen Seite gibt es viele unseriöse Verkäufer, welche den letzten Schrott über das World Wide Web verscherbeln und möglichst viel Geld damit machen wollen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch eine Vielzahl seriöser Händler, die gute Ware, das heißt in diesem Fall, gute Fahrzeuge anbieten und diese dann auch mit den angegebenen Eigenschaften nach Zahlung des Kaufpreises übergeben. Und die es nicht im Sinn haben, Fahranfänger übers Ohr zu hauen, sondern ein gut erhaltenes, optimal laufendes Fahrzeug zu verkaufen.

Was auch bei den anderen Möglichkeiten des Autokaufs gilt, ist auch für den Kauf eines Autos über das Internet unerlässlich: Der schriftliche Kaufvertag. In diesem wird hieb- und stichfest alles Wesentliche festgelegt und sowohl Verkäufer als auch Käufer des Fahrzeugs können sich bei eventuellen Streitigkeiten auf den Kaufvertag berufen. Einen Mustervertrag bieten wir Ihnen übrigens zum kostenlosen Download an. Dieser soll Ihnen dabei helfen, die wichtigsten Punkte schon zur Hand zu haben, die Sie bei der Niederschrift eines schriftlichen Vertrages benötigen.

Wichtig ist eines ganz besonders beim Kauf eines Fahrzeugs über ein Auktionsportal: Keine Zahlung vor Ansicht des Fahrzeugs. Die Zahlung sollte erst bei der Übergabe und nach erfolgtem schriftlichem Kaufvertrag mit Unterschriften von statten gehen. Eine Zahlung vorher kann sonst möglicherweise mit verlorenem Geld, aber ohne Fahrzeug zu Ende gehen. Das will keiner – und wir schon gar nicht. Deshalb ist es sinnvoll, sich unseren Ratgeber zum Thema <ahref=“ auto-kaufen=““ „=““>Autos kaufen gut durch zu lesen, um eventuell auftretende Verhaltensfehler gleich im Vorfeld ausmerzen. Natürlich ist auch dann noch Vorsicht geboten, aber Sie wissen dann eher, wo Sie aufpassen müssen und wo und wie vielleicht vorhandene Fallstricke am besten vermieden werden können. Das Geld sollte übrigens erst dann gezahlt werden, wenn im gleichen Zug auch die Übergabe des Fahrzeugbriefes als sichtbarer rechtlicher Eigentumsnachweis erfolgt. Sonst gilt es: Fahrzeugbrief gegen Geld, oder das Geld lässt so lange auf sich warten, bis man als Fahrzeugkäufer den Fahrzeugbrief in den Händen hält. Schließlich ist er, nicht das Fahrzeug selbst, der Nachweis dafür, wer der rechtmäßige Eigentümer des Fahrzeugs ist, dies darf auf keinen Fall vergessen werden oder in all der Freude über das neue Auto übersehen werden.

Autokauf beim Gebrauchtwagenhändler

Als Fahranfänger die Lösung?

Neben den Möglichkeiten, ein Fahrzeug über eine Zeitungsanzeige, eine Annonce im Internet oder über ein Auktionsportal zu erwerben, gibt es auch noch die Gebrauchtwagenhändler. Hierbei gibt es den Vorteil, dass die Masse der Händler seriös ist, mit ordnungsgemäßen Kaufverträgen arbeitet und außerdem meist noch einige Monate an Garantie für das Fahrzeug angeboten werden. Die meisten Gebrauchtwagenhändler legen ihren Preisen auch die so genannte SchwackeListe nieder, bei der man auch vorher bereits nachschlagen kann, wie teuer das Fahrzeug in etwa ist, nach dem man auf der Suche ist – wenn man bereits ein bestimmtes Fahrzeugmodell und eine bestimmte Fahrzeugklasse im Kopf hat.

Auch besteht bei manchen der Händler auch die Möglichkeit, über den Kaufpreis zu verhandeln, nicht jeder Händler lässt sich jedoch darauf ein, dies sollte einem bewusst sein. Manche legen einen bestimmten Preis als Verkaufspreis fest und weichen kein Stück davon ab, andere hingegen setzen den Preis so an, dass sie selbst noch einen Verhandlungsspielraum haben. Deshalb sollte man gerade hier versuchen, mit dem Verkäufer zu verhandeln. Schaden kann es nicht, eher noch ein paar Euro Ersparnis bringen. Und hier sollten sich auch Fahranfänger nicht scheuen, ein wenig zu verhandeln. Versuchen kann man es, und man muss dem Händler ja nicht auf die Nase binden, dass es das erste Fahrzeug ist, das man kauft. Ist man sich hier unsicher, sollte man eine ältere Person mit zum Kauf nehmen. Dies gibt dem Händler auch nicht das Gefühl, die Oberhand zu haben. Denn mit jedem Stück, das er Oberhand hat, wird das Fahrzeug, das man kaufen möchte, ein bisschen teurer, dessen sollte man sich bewusst sein. Handeln aber bringt oftmals eine Ersparnis von bis zu mehreren hundert Euro. Ist ein Händler übrigens nicht gewillt, sich auf ein Handeln über den Verkaufspreis einzulassen, kann man sich auch überlegen, sich einen anderen Händler zu suchen, der seine Fahrzeuge wirklich auf Verhandlungsbasis verkauft. Denn bei einem Händler zu sein, heißt nicht auch gleich, ein Fahrzeug kaufen zu müssen, dies sollten sich auch Fahranfänger klar machen, die vielleicht zu schüchtern sind, dann Nein zu sagen und ohne einen Kauf wieder zu gehen, nachdem man eine Weile versucht hat zu handeln.

Vor dem Kauf bei einem Gebrauchtwagenhändler sollte jedoch das Fahrzeug gecheckt werden. Es kann nicht, nur weil es ein regulärer Händler ist, automatisch davon ausgegangen werden, dass mit dem Fahrzeug alles stimmt. Ein guter Sensor bei solchen Kaufgesprächen ist auch immer eines: Wie offen antwortet der Verkäufer auf die Fragen, die man ihm stellt. Deshalb ist es auch sehr sinnvoll, sich selbst einen Fragenkatalog zu erstellen, mit dem man zu einem Gebrauchtwagenhändler geht, wenn man sich für ein bestimmtes Fahrzeug zu interessieren beginnt.

Und immer darauf achten: Keine Geldübergabe vor der Erstellung eines schriftlichen Vertrages. Mit dem Zahlen des Kaufpreises sollte von Seiten des Gebrauchtwagenhändlers zugleich auch die Übergabe des Fahrzeugbriefes erfolgen. Findet der Händler hier irgendwelche Ausreden, sollte auf keinen Fall Geld an ihn gezahlt werden. Die Übergabe des Eigentums an dem Fahrzeug erfolgt nun einmal in rechtlicher Hinsicht mit der Übergabe des Fahrzeugbriefs. Deshalb hier auf keinen Fall auf irgendwelche Diskussionen einlassen, sondern klar Flagge zeigen: Kein Fahrzeugbrief, keine Zahlung! Dies sollten vor allem auch Fahranfänger beachten, die oftmals vergessen, dass der Fahrzeugbrief das A und O bei der Eigentumsfrage eines Fahrzeugs ist. Zwar ist dies auch Teil der Theorie beim Führerschein-Erwerb, doch wenn wir alle mal ganz ehrlich sind. Wie schnell hatten wir die Inhalte der Theorie nach bestandener Prüfung bereits wieder vergessen?

Autohändler in Deutschland

Worauf beim Autohändler zu achten ist

Wer ein Auto kaufen möchte, aber nicht das nötige Kleingeld für einen Neuwagen hat, der ist meistens auch gut aufgehoben bei einem Händler für Gebrauchtwagen. Hierbei ist jedoch nicht jeder gleich gut und nicht jeder meint es auch gut mit seinen Kunden. Ein Vorteil der Autohändler ist jedoch oft, dass sie Garantien für die von ihnen verkauften Fahrzeuge anbieten. Diese betragen meist ein halbes Jahr ab Kauf und greift in den unterschiedlichsten Bereichen. Hier ist jedoch eine genaue Sicht in die Garantiebedingungen wichtig, bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird.

Gerade Fahranfänger stehen in der Gefahr, hier auf Händler herein zu fallen, die entweder einen überzogenen Preis für ein Fahrzeug verlangen oder die sonst von ihnen gewährte Garantie plötzlich doch nicht anbieten. Andere hingegen wollen eine regelrechte Schrottkarre anbieten und denken, sie können einem frischgebackenen Führerscheininhaber damit sein – meist mühsam – Erspartes abluchsen.

Deshalb sollte auf mehrere wesentliche Punkte beim Kauf eines Fahrzeugs bei einem Autohändler geachtet werden:

Preis des Fahrzeug

Wer an einem bestimmten Fahrzeugmodell interessiert ist, oder ein Fahrzeug bei einem bestimmten Autohändler ins Auge gefasst hat, sollte unbedingt vor dem Kauf einen Blick in die SchwackeListe werfen. Diese ist seit vielen Jahren die maßgebliche Preisliste für Wagen, die gebraucht sind. Hierbei sollten jedoch vorher die einzelnen Daten des Fahrzeugs in Erfahrung gebracht werden, damit diese auch entsprechend bei der SchwackeListe nachgeschlagen werden können.

Alles eine Frage des Verhandelns

Was viele Fahranfänger leider nicht wissen: Viele Autohändler setzen ihre Preise extra mehr oder weniger stark höher an, um einen Verhandlungsspielraum zu haben. Deshalb sollte nicht gleich der erste Preis bezahlt werden, der mit einem Schild am Fahrzeug angebracht ist.

Wie ist der Zustand des Fahrzeugs?

Oftmals soll alles ganz schnell gehen. Das Fahrzeug sieht, oberflächlich gesehen, gut aus, es scheint sauber zu sein und in einem guten Zustand. Und beschlossen ist dann der Kauf, ohne wirklich unter die Haube und unter das Auto geschaut zu haben. Gerade Autohändler sind oft auch gute Verkäufer. Verkaufe einen Kühlschrank am Nordpol? Kannst du nicht? Dann frag den Gebrauchtwagenhändler, er macht das für dich. So in etwa könnte man umschreiben, wie gut das Verhandlungsgeschick mancher Verkäufer in dem Gewerbe der Gebrauchtwagen ist. Und gerade als Fahranfänger muss man hier auf der Hut sein. Zu sehr freut man sich auf sein erstes, eigenes Fahrzeug, als dass man dabei manchmal noch klar denken könnte. Und genau hier entsteht die Problematik: Man kauft die Katze im Sack, weil man das Auto nur oberflächlich betrachtet, nicht aber gründlich nach Mängeln sucht.

Diesem kann man sehr gut entgegen wirken, wenn man jemanden mitnimmt, der sich gut mit Autos und vor allem deren Innenleben auskennt. Und das bedeutet nun mal der Blick unter die Motorhaube, ob dort alles so ist, wie es sein sollte – und der Blick unter das Fahrzeug, wobei es sich hier durchaus lohnen kann, sich die Kleidung und die Hände schmutzig zu machen. Viele ältere Fahrzeugmodelle sind noch nicht mit einer Versiegelung gegen Rost versehen, was bedeutet, dass einem das gekaufte Auto regelrecht unter dem Hintern wegrosten kann, wenn man nicht vorher darauf achten, ob das Fahrzeug bereits einen Rostbefall hat. Sollte es einen solchen haben, dann sollte man eines machen, egal wie günstig das Gefährt vermeintlich ist: Die Finger davon lassen. Manche Fahrzeuge rosten sehr schnell vom Unterboden bis zu den Türen und dann zum Motorbereich, es könnte also sein, dass einem dieser Kauf bald bitter aufstößt und das ganze Geld, das man dafür bezahlt hat, im wahrsten Sinne des Wortes verpulvert wurde.

 

Die Garantie für den Gebrauchten

Die meisten Gebrauchtwagenhändler bieten für die von ihnen verkauften Fahrzeuge eine Garantie, die in den meisten Fällen sechs Monate beträgt. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, für welche Teile des Fahrzeugs die Garantie gilt. Meist sind Verschleißteile – wie auch bei der normalen Garantie der Hersteller bei Neuwagen – von der Garantie ausgeschlossen. Dies ist jedoch schriftlich niedergelegt in den Garantiebedingungen, die einem beim Kauf des Fahrzeugs übergegen werden müssen.

 

Ohne schriftlichen Vertrag keinen Kauf

Egal, wo man den nun seinen ersten Gebrauchten kauft, wichtig ist: Kein Kauf und keine Geldübergabe ohne einen schriftlichen Vertrag. Wenn sich ein Autohändler hier weigern sollte (ja, leider gibt es auch unter den Händlern von Gebrauchtwagen auch schwarze Schafe, wie überall in der Wirtschaft), einen Vertrag anzufertigen, dann kann und sollte man nur eines machen: Sich umdrehen und einen anderen Händler suchen, der auf seriöse Weise Autos verkaufen möchte. Eine Vorlage, wie ein solcher Kaufvertrag aussehen könnte, finden Sie bei unserem Musterkaufvertrag. Dieser steht für Sie zum kostenlosen Download bereit.

Gebrauchtwagenmärkte

Keine Lösung für Fahranfänger

Zum Thema Gebrauchtwagenmärkte und Fahranfänger kann man nur eines sagen: Finger weg davon! Diese Art des Kaufs eines gebrauchten Fahrzeugs ist nicht die Schlechteste – wenn man sich mit Autos auskennt, ein wenig ausgefuchst ist und sich auch nicht das Blaue vom Himmel erzählen lässt. Ein Kauf auf einem solchen Markt für Gebrauchtwagen muss oft schnell gehen, und genau dies öffnet auch oft Tür und Tor für eine nicht ganz ehrliche Gruppe von Verkäufern. Deshalb, Finger weg und das erste eigene Fahrzeug lieber bei einem Gebrauchtwagenhändler oder über eine Annonce in einer Zeitung oder im Internet kaufen. Da kann man sich mehr Zeit lassen, mehr überlegen, sich in Ruhe das Ganze durch den Kopf gehen lassen. Wenn man dann irgendwann genug Erfahrung hat im Bezug auf gebrauchte Fahrzeuge und den ganzen Verkaufsprozess, dann kann man getrost auch einen Gebrauchtwagenmarkt aufsuchen – vorher jedoch auf keinen Fall, da man mit 50 prozentiger Sicherheit dann auf einen nicht seriösen Verkäufer hereinfallen wird.

Bei Bekannten oder Verwandten kaufen

Tipp für Fahranfänger

Nicht wenige Fahranfänger kaufen ihr erstes Auto einem Verwandten oder Bekannten ab. Dies ist keine schlechte Möglichkeit für den Kauf eines Fahrzeugs, da man den Wagen so oft schon kennt. Dennoch ist auch dies ein Rechtsgeschäft, bei dem ein gewisser Rahmen eingehalten werden sollte. Zwar besteht für den Verkauf eines Fahrzeugs keine Pflicht, einen schriftlichen Vertrag abschließen zu müssen. Dieser ist jedoch unbedingt zu empfehlen, damit Käufer wie Verkäufer etwas in der Hand haben, wenn es doch zu Problemen kommen sollte. Denn gerade bei den Privatkäufen von Personen, die man bereits kennt, kann es immer wieder zu Unstimmigkeiten kommen. Man ist zu lax, einen Vertrag abzuschließen und denkt, den kenne ich doch, da reicht ein einfacher Handschlag. Aber gerade im privaten Bereich kommt es eben, leider, immer wieder zu Schwierigkeiten, die dann bis zum Streit und zum völligen Kontaktabbruch führen können – und dies sogar innerhalb von Familien.

Deshalb gilt hier die oberste Regel, damit es eben nicht zu Streitigkeiten kommt, die möglicherweise ausarten: Ein schriftlicher Kaufvertrag muss her.

Fahrzeuge mit Unfallschäfen

Riskante Nummer – Gerade für Fahrnafänger

Der erste Gebrauchte soll endlich her. Der Führerschein ist bestanden, das Geld dafür dann gespart. Und es will eingetauscht werden gegen einen schicken Gebrauchten, oder einen Untersatz, der einfach nur fahrtüchtig ist. Viele Gebrauchtwagenhändler bieten Fahrzeuge mit Unfallschäden ein. Ein seriöser Händler hat diese Schäden behoben und das Fahrzeug wieder vollends so hergestellt, dass die Unfallschäden keine Folgewirkung mehr auf den Wagen haben.

Bei Kleinanzeigen im Internet und in Zeitschriften sowie bei Auktionen, auf Gebrauchtwagenmärkten und auch beim Verkauf durch Bekannte oder Verwandte sollte ein Unfallfahrzeug mit entsprechenden Schäden nicht gekauft werden. Hier ist die Gefahr einfach zu groß, dass die entstandenen Unfallschäden noch nachwirken oder nicht ganz beseitigt wurden und damit eine Gefahr im laufenden Betrieb des Fahrzeugs darstellen.

Zwar mag hier wirklich der – vermeintlich – so günstige Preis ein großes Zugpferd sein, aber das Risiko, dass bestimmte Schäden eine Gefährdung des Verkehrs und des eigenen Lebens darstellen, ist einfach zu groß. Deshalb sollten Fahrzeuge mit Unfallschäden – auch Unfallautos genannt – auch nur von jenen gekauft werden, die sich selbst sehr gut damit auskennen und gegebenenfalls auch das eine oder andere Problem sehr ausmerzen können. Dann hat man wirklich ein günstiges Fahrzeug erworben. Alle anderen, egal ob Fahranfänger oder langjähriger Fahrer sollten die Finger von Fahrzeugen mit Unfallschäden lassen.

Schwacke-Liste – den richtigen Wert ermitteln

Wertermittlung bei Gebrauchtwagen

Die Wertermittlung eines Gebrauchtwagens ist kein Hexenwerk, auch wenn man dies vielleicht meinen mag. Zwar ist der angesetzte Preis eines Gebrauchtwagenhändlers oder einer Verkaufsannonce nicht immer zugleich auch der Wert eines Fahrzeugs, dieser lässt sich aber ganz leicht ermitteln.

Bereit seit vielen Jahrzehnten gibt es die so genannte SchwackeListe. Diese ist das A und O der Wertermittlung bei Fahrzeugen, und die ultimative Preisliste für Gebrauchtwagen wie auch für Neuwagen. Der Wert eines Fahrzeugs kann auch online ermittelt werden, indem man verschiedene Punkte in eine „Maske“ eingibt, die sich auf der Website von Schwacke befindet. (Für die direkte Wertermittlung bitte hier klicken) Diese Punkte sind wichtig, um einen Überblick über das Fahrzeug zu erhalten, und den Wert dann ermitteln zu können. Nicht mit ein bezogen werden können hier jedoch Unfallfahrzeuge, dies sollte einem immer klar sein, da ein Unfall den Wert eines Fahrzeugs, zum Beispiel wenn es einen Achsbruch oder eine Verschiebung der Achse gab, stark mindert – selbst wenn eine Reparatur erfolgt ist. Das Fahrzeug befindet sich danach einfach nicht in dem Zustand, in dem es sich einstmals befand, als es vom Band lief.

Einzugeben sind bei der Wertermittlung eines gebrauchten Fahrzeugs bei der SchwackeListe folgende wichtigen Punkte:

  • Tag der Erstzulassung mit Angabe von Monat und Jahr
  • Marke des Fahrzeugs
  • Modell des Fahrzeugs
  • Kraftstoff, den das Fahrzeug verbraucht (falls bekannt)
  • Wie viele Türen hat das Fahrzeug (falls bekannt)
  • Kilometerstand des Fahrzeugs. Falls dieser nicht bekannt ist, muss hier nachgefragt werden, da dies ein wichtiger Punkt der Wertermittlung für ein Fahrzeug ist.

Die SchwackeListe enthält übrigens 34.427 Fahrzeugmodelle, deren jeweiliger einzelner Wert über die Eingabe der entsprechenden anderen Daten ermittelt werden kann. Leider ist die Wertermittlung über die SchwackeListe nicht kostenlos, bringt aber im Falle des Kaufs eines gebrauchten Fahrzeugs möglicherweise eine große Ersparnis, wenn der Verkäufer weit über dem Schwacke-Wert angesetzt hat. Natürlich wäre es dann zu teuer, für jedes Fahrzeug, an dem man interessiert ist, eine Ermittlung des Wertes über die SchwackeListe vornehmen zu lassen. Aber gerade wenn man an einem bestimmten Fahrzeug interessiert ist, lohnt sich der Service, den Schwacke bietet, oftmals sehr. Ganz besonders für Fahranfänger, die gerade so manchem Händler viel zu viel für ein Fahrzeug bezahlen, weil sie den richtigen Wert dessen gar nicht kennen.

Stimmt der Kilometerzähler?

Stimmt der Kilometerzähler

Wer ein gebrauchtes Auto kauft, der muss oftmals im Nachhinein mit bösen Überraschungen rechnen. Fahranfänger sind hiervon nicht ausgenommen, ganz im Gegenteil. Gerade sie laufen gerne in die Falle jener zwielichtigen Gestalten, die sich gerne auf dem Markt für Gebrauchtwagen herumtreiben. Eine beliebte Art und Weise, ihre Mitmenschen hinters Licht zu führen, besteht darin, den Stand des Kilometerzählers zu verändern, um dem zu verkaufenden Fahrzeug den Anschein zu geben, es hätte weitaus weniger Fahrten auf dem Buckel, als es tatsächlich hat.

Ob der Tacho manipuliert wurde, ist für einen Laien nicht einfach zu kennen. Ein hilfreiches Mittel, um einen solchen „Fehlkauf“ zu umgehen, ist: Nur ein gebrauchtes Fahrzeug zu kaufen, dass zuvor in der Werkstatt einen Queck durchlaufen hat, und zwar in einer anerkannten Kfz-Werkstatt, einem Meisterbetrieb also. Bei dem Fahrzeugcheck wird auch der Kilometerstand des Fahrzeugs aufgenommen, man hat ihn als potentieller Käufer also schwarz auf weiß.

Und gerade wegen der möglichen Manipulation des Tachos raten wir Fahranfängern ab, Autos auf Gebrauchtwagenmärkten zu kaufen. Hier kann ein Verkäufer seine Identität gut verschleiern, in dem er umgehend nach dem Kauf verschwindet und den Käufer vorher so lange „bequatscht“, dass dieser gar nicht anders kann, als das Auto zu kaufen und dabei aber den Überblick verliert für wichtige Fakten wie den schriftlichen Kaufvertrag, über mögliche Mängel des Fahrzeugs und eben auch über die Richtigkeit des Kilometerstandes.

Sollte man übrigens ein Auto kaufen, dessen Tachostand nicht mit den gefahrenen Kilometern überein stimmt, muss der Käufer das Fahrzeug zurück nehmen und das bezahlten Kaufpreis zurück erstatten, da es sich hierbei um eine arglistige Täuschung handelt, wenn er von der Manipulation wusste.

Scheckheftgepflegte Autos

Die Bedeutung, die Abkürzung und mehr

Viele Fahranfänger kennen sich noch nicht so gut mit Autos aus, bevor sie das erste Mal in einem Fahrschulfahrzeug sitzen. Deshalb sind sie auch nach der bestandenen Führerscheinprüfung nicht mit sehr vielen Kenntnissen versehen, wenn es um Autos selbst und nicht nur um die Theorie und das Fahren geht.

Doch gerade wenn man sich ein gebrauchtes Fahrzeug als ersten Wagen kaufen möchte, sollte man den einen oder anderen Ausdruck kennen. Einer davon ist der Begriff „scheckheftgepflegt“. Dies ist eine besondere Bezeichnung für ein Fahrzeug, das sehr gut in Schuss ist, und in jeder Hinsicht gut vom Fahrzeughalter behandelt wurde. Dazu gehören neben der Unterstellung in einer Garage auch die Pflege des Fahrzeugäußern und des Fahrzeuginneren sowie regelmäßige Inspektionen des Fahrzeugs in einer Meister-Werkstatt. Ein solch gut gepflegtes Fahrzeug ist wirklich erste Sahne, da solche Autos auch nach mehreren Jahren immer noch frisch und munter sind. Ganz anders als Fahrzeuge, die nur mit Mühe und Not dann und wann mal in eine Waschanlage gefahren und bei denen die Inspektionen immer mehr vernachlässigt werden.

Doch nicht immer ist ein Fahrzeug, dass als scheckheftpflegt angeboten wird, auch wirklich so gut in Form. Hier lohnt sich der Blick unter die Motorhaube, wie sauber es dort aussieht und der Blick ins Fahrzeuginnere, in die versteckten Ecken, wie gepflegt es dort wirklich ist, oder ob sich da der Schmutz der vergangenen Jahre angesiedelt hat. Zusätzlich kann man von einem Verkäufer, der sagt, sein zu verkaufendes Fahrzeug sei scheckheftgepflegt, getrost erwarten, dass er die Unterlagen der letzten Inspektionen auch vorlegen kann.

Kann er dies nicht, so ist in Frage zu stellen, ob er diese hat auch wirklich durchführen lassen. Denn bei einem Fahrzeughalter, der seinen Wagen wirklich sehr gut pflegt und ihn dann als scheckheftgepflegt veräußern möchte, ist auch in den Papieren Ordnung zu finden, davon kann man zu 99,99 Prozent ausgehen.

Sicher ist jedoch eines, ein scheckheftgepflegtes Fahrzeug ist teurer als ein normal behandeltes gebrauchtes Fahrzeug. Deswegen wird gerne dieses Siegel verwendet in einer Verkaufsanzeige, an dem dann in der Realität jedoch nichts Wahres dran ist. Deshalb sollte ein Fahranfänger, der sich noch nicht so gut auskennt mit Gebrauchtwagen, immer eine Begleitung bei Fahrzeugbesichtigungen mitnehmen, die einen besseren Blick hat für wichtige Details. Dann kann auch kaum mehr was schief gehen und dann zeigt sich auch, ob ein scheckheftgepflegtes Fahrzeug auch wirklich scheckheftgepflegt ist.

Verhandlungen mit einem potenziellen Verkäufer

Als Fahranfänger richtig verhandeln

Endlich ist der Führerschein bestanden und es wird Zeit für das erste, eigene Fahrzeug. Doch zwischen beidem liegen die Verhandlungen mit dem gewerblichen oder privaten Verkäufer eines Fahrzeugs, zumindest wenn man ein gebrauchtes Auto erwerben möchte.

Hier seien deshalb die wichtigsten Punkte genannt, die bei einem Verhandlungsgespräch unbedingt auf den Tisch kommen sollten oder vielleicht sogar bereits vor diesem in Erfahrung gebracht werden können.

  • Fahrzeugmodell
  • Kilometerstand
  • Erstzulassung wann?
  • Ist man selbst der Erstbesitzer?
  • Ist das Fahrzeug ein Unfallwagen?
  • Wann war der letzte Check des Fahrzeugs?
  • Bis wann hat der Wagen noch TÜV?
  • Bis wann ist die AU gültig?
  • Eindeutige Farbangabe des Herstellers
  • Zustand Mechanik
  • Zustand Elektronik
  • Sonderausstattung vorhanden? Wenn ja, was?
  • Besondere Innenausstattung?
  • Autoradio oder CD-Player inklusive?
  • Klimaanlage und / oder Sitzheizung?
  • Garagenfahrzeug oder viel genutzt?
  • Benziner oder Diesel?
  • Motorleistung
  • Preis, den man maximal bezahlen möchte
  • Ist eine Ratenzahlung möglich?
  • Wann kann die Übergabe des Fahrzeugs erfolgen?
  • Und ganz wichtig: Wird ein schriftlicher Kaufvertrag gemacht?
  • Mehr dazu im nächsten Punkt: „Ohne schriftlichen Vertrag geht gar nichts!“

 

Sollte der Verkäufer nicht gewillt sein, die Fragen zu beantworten, vor allem nicht diese nach der schriftlichen Niederlegung des Kaufvertrages oder nach dem letzten Check des Fahrzeugs, sollte man Abstand nehmen von dem Kauf dieses Fahrzeugs. Dies gilt für erfahrene Autofahrer ebenso wie für Fahranfänger.

Schriftlicher Kaufvertrag

Ohne geht gar nichts

Stellen Sie sich vor: Sie kaufen ein Auto nur per Handschlag und dann ist entweder das Auto der totale Schrott, oder Sie bezahlen Geld, bekommen aber dafür das Fahrzeug gar nicht übergeben. Beides sehr schlechte Sachen, und gerade Fahranfänger stehen aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung oft in der Gefahr, Opfer solcher Betrügereien zu werden.

Natürlich kann man sich nicht vor allen Unwägbarkeiten bei dem Kauf eines Autos in den Griff bekommen, aber man kann vieles von vorne herein ausschließen. Und einer der wichtigsten Punkte ist hierbei die Niederlegung des Kaufs in einem schriftlichen Kaufvertrag. Ein Verkäufer, sei es nun ein privater oder sogar ein gewerblicher, der keinen schriftlichen Vertrag erstellen möchte, ist mit tausend prozentiger Sicherheit kein seriöser Verkäufer, davon kann ausgegangen werden. Also Finger weg von einem solchen Geschäft, egal wie groß das Schnäppchen sein sollte, das man bei einem solchen Geschäft scheinbar machen könnte. Der Haken wird sich erst nach der Bezahlung des Geldes zeigen, deshalb unbedingt Finger weg von solchen Deals.

Nur in einem schriftlichen Vertrag können alle wichtigen Punkte für den Kauf eines Fahrzeugs niedergelegt werden. Diese sind zum Beispiel folgende Punkte:

Wie hoch ist der Kaufpreis?
  • Wann und wie soll die Übergabe des verkauften Fahrzeugs stattfinden?
  • Soll der Kaufpreis in bar bezahlt werden, per Überweisung?
  • Wurde gegebenenfalls, bei einem Auto mit einem höheren Preis, eine Zahlung per Raten vereinbart?
  • Gewährt der Verkäufer dem Käufer eine Gewährleistung?
  • Sind vor der völligen Durchführung des Verkaufs und vor der Fahrzeugübergabe gegebenenfalls noch Reparaturen erforderlich?

Wie ein schriftlicher Kaufvertrag aussehen sollte, können Sie dem Punkt. „Wie ein Kaufvertrag aussehen sollte“ entnehmen oder unseren kostenlosen Mustervertrag downloaden, um die wichtigsten Fakten vor Augen zu haben, die in einem Kaufvertrag bei dem Kauf eines gebrauchten PKW stehen sollten.